Aktuell

Aktuell.

Was gibt es Neues aus dem AutoMuseum Volkswagen? Neue Exponate, aktuelle Entwicklungen, prominente Besucher: Wir halten Sie auf dem Laufenden.


Siegerwagen von 1980 wird zum Medienstar.

20. Mai 2019. Es war schon immer der Traum von Dr. Björn Schulz aus der Redaktion der Zeitschrift „Off Road, dem 4 x 4 Magazin für die Freiheit auf Rädern“ den originalen Siegerwagen der Rallye Paris Dakar von 1980 in Szene zu setzen. Und so rückten Schulz als Fotograf und Heiko Wacker, freier Journalist, Mitte April bei schönsten Sonnschein in Wolfsburg an. Eine entsprechende Fotokulisse, die wüstenähnliche Züge aufweist, wurde schnell gefunden. Das rund zwei stündige Shooting machte allen Beteiligten sichtlich Spaß, beeindruckend sind die Detailaufnahmen von originalen Artefakten des Wagens, die den Leser in das Geschehen vor knapp 40 Jahren zurückversetzen. Der Iltis Paris Dakar war der erste Volkswagen, der an der Tour teilnahm. Sein Fahrerteam Freddy Kottulinsky und Ralf Löffelmann fuhren mit dem Allradler aufAnhieb den Sieg ein. Der gut gemachten und lebendige Artikel findet sich in der aktuellen Ausgabe der Off Road 06/19.



Start am AutoMuseum Volkswagen: Última Edición geht auf Weltreise.

15. Mai 2019. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, kommentiert der Fallersleber Günter Kirchhoff den Aufbruch zu seiner Weltreise mit seiner Última Edición, ein Käfer aus der letzten Baureihe von 2003. Als Startpunkt für die Tour hat er sich als Käferfan natürlich das AutoMuseum Volkswagen auserkoren. Und auf der Route sind Zwischenstopps an mehreren VW-Standorten geplant: Von Wolfsburg aus geht es zunächst in östliche Richtung nach Polen zu den Nutzfahrzeug-Kollegen in Posen und weiter über das russische Kaluga in die Mongolei und nach China. Nach der Überfahrt per Schiff steht dann der amerikanische Kontinent auf dem Programm und hier natürlich das VW-Werk in Puebla, Mexiko, wo sein Käfer 2003 das Licht der Welt erblickte. Über Nordamerika und Afrika geht es schließlich zurück nach Deutschland.  Zur Verabschiedung des drei Mann-starken Teams versammelten sich zahlreiche Freunde und Weggefährten, die ihn winkend und mit guten Wünschen auf die Reise schickten. Sie freuen sich heute schon auf die Rückkehr Kirchhoffs und seine Última und seinen Bericht über die Ereignisse und Eindrücke von der Welt.


Rückgabe des Jubiläums-Käfers „50 Jahre“ an das AutoMuseum Volkswagen.

10. Mai 2019. Seit rund zwei Jahrzehnten befand sich ein zwar gut erhaltener, doch aber in einigen Teilen restaurierungsbedürftiger Jubiläumskäfer „50 Jahre“ im Besitz des AutoMuseum Volkswagen. Er war genau das richtige Objekt für die Mitglieder des 1. Käferclubs Wolfsburg e. V., die auf Oldtimer-Veranstaltungen mit dem Wagen gern demonstrieren, wie man ihn in seine Einzelteile zerlegt, diese restauriert und wieder zusammensetzt. Seinen ersten Einsatz hatte der Jubi-Bug bei der Bremen Classic Motorshow, anschließend wurde das „Spektakel“ auf der Automeile in Wolfsburg wiederholt und zu guter Letzt durfte er beim 1. Mai-Käfertreffen in Hannover nicht fehlen. Dass der Käfer heute wieder aussieht wie neu, ist einem kleinen engagierten Team des Käferclubs zu verdanken, der sehr viel Zeit und Mühe in den Wiederaufbau des Wagens investiert hat.  Das war vor allem möglich durch das Sponsoring der Firmen Strahlwerk De Luxe (Saalfeld), ClassicConstructions (Saalfeld) und Volkswagen Classicparts in Wolfsburg. Die Clubmitglieder und das Team des AutoMuseum Volkswagen danken für die Unterstützung. Der Wagen wird zukünftig im Ausstellungspavillon von Classicparts zu sehen sein.


Eröffnet: Fotoausstellung "Käferland Brasilien." von Micha Ende.

8. Mai 2019. Mit der Fotoausstellung „Käferland Brasilien.“ hat das AutoMuseum den Nerv des Publikums getroffen. Die rund 30 Gäste der Eröffnung – überwiegend selbst (Hobby-)Fotografen - waren sehr beeindruckt von den Aufnahmen Micha Endes und seinen lebhaften Ausführungen. Mit seiner sympathischen und aufgeschlossenen Art sowie der portugiesischen Sprache mächtig, fiel es Ende entsprechend auch nicht schwer, mit den Käferbesitzern in seiner Wahlheimat Brasilien ins Gespräch zu kommen. So erfuhr er viel Persönliches aus dem Leben der Käferbesitzer und das ihres Fusca wie z. B. von Eula, die einzige Frau an der SP 068, die einen Käfer auseinandernehmen und reparieren kann. Das verschafft ihr sehr viel Ansehen bei den Burschen in ihrem Dorf, so der Fotograf. Die Käferwracks an der SP 068, die wichtigste Verbindungsstraße zwischen Rio und Sao Paulo, waren sein Ausgangspunkt für die Fotoreihe. Ende, selbst Käferliebhaber und –besitzer, ist fest davon überzeugt, dass sie alle zum Leben wiedererweckt werden, was sich in den präsentierten Porträts schon bewahrheitet. Und so klang der Abend bei weiteren Geschichten und individuellen Gesprächen gemütlich aus. Wer mehr über Micha Ende und seine Fotografie erfahren möchte, dem empfiehlt sich ein Blick auf die Website www.micha-ende.com. Die Schau ist bis zum 19. Oktober 2019 zu besichtigen.


Kunstschau auf großer Wanderschaft.

19. April 2019. Die Stiftung AutoMuseum Volkswagen ist stolz, dass die bis Anfang des Jahres erstmals in Wolfsburg gezeigte Kunstschau „Car Design meets music“ von Raughi Ebert nun im größten Automobilmuseum Chinas zu sehen ist. Die Collagen des Künstlers, die übrigens das erste große Kunstprojekt Eberts sind, befinden sich mittlerweile auf Welttour: Seit Mitte April sind sie schön inszeniert und umrandet von originalen Exponaten im Shanghai Automuseum zu sehen. Ihre Premiere hatten sie dort im Rahmen der Shanghai Motorshow. Sie zeigen Silhouetten prägnanter historischer Fahrzeug-Klassiker (Käfer, Golf, Porsche 356, Mercedes Cabriolet…) eingebettet in Partituren großer Komponisten klassischer Musik wie Mozart, Bach oder Beethoven. Ebert ließ es sich nicht nehmen, die Ausstellung dort genauso lebhaft und enthusiastisch wie in Wolfsburg zu eröffnen. Er hatte als ein Überraschungsgeschenk für die chinesischen Kollegen eine Gratulations-Urkunde des AutoMuseum Volkswagen im Gepäck, die er feierlich überreichte. Aber es gab auch ein Dankeschön  für das deutsche Team - ein Modell des chinesischen Fahrzeug-Klassikers,  der sog. Roten Fahne -, über das sie sich sehr gefreut haben. Die Mitarbeiter des AutoMuseum Volkswagen wünschen der Ausstellung in China weiterhin großen Zuspruch und sind schon gespannt auf die nächsten Etappen ihrer Wanderschaft.


Klassiker aus dem AutoMuseum auf der Techno Classica.

11. April 2019. Mit insgesamt acht Exponaten präsentierte sich das AutoMuseum auf den Ständen der Autostadt, von Volkswagen Classic, Volkswagen Classic Parts und Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer. Besonderes Aufsehen erregten - auch mit Blick auf das vierzigste Jubiläum des Kultbusses - die beiden T3-Varianten LLE und der Oettinger Bus. Grosses Staunen herrschte ob des kleinen SMVW, dessen Erbauer unlängst überraschend im AutoMuseum auftauchte, als sein fahrradähnliches Forschungfahrzeug just zur Verladung für die Techno Classica herausgeschoben wurde. Auch der G60-Corrado-Rekordwagen, der Alaska-Feuerland-Golf und der Kamei-Käfer fehlen derzeit in der Wolfsburger Ausstellung, um auf der Oldtimer-Weltmesse gezeigt zu werden. Erstmals zusammen präsentiert wurden in Essen die Schnittmodelle von T3 und Golf Cabrio.


Gelungene zweite Zeitzeugen-Runde.

2. April 2019. Zum zweiten Mal luden das AutoMuseum Volkswagen und sein Freundeskreis zur Reihe „Schätze aus dem AutoMuseum Volkswagen“ ein. Die Stars des Abends waren die 1981 präsentierten Prototypen des Auto 2000 und ihre Macher. So berichtete Andreas Bauer, damals Projektleiter, welche Anforderungen bei der Entwicklung des Modells an ihn und das Forscherteam (Christian Bartsch, Helmut Krüger, Klaus-Dieter Reinhard, Wolf Rieger, Monika Rinkel, Bernhard Rühmann, Udo Voigt und Dr. Walter Zimdahl), gestellt wurden. Die aktive und passive Sicherheit standen dabei im Fokus – bis hin zum integrierten Kindersitz, der leider nicht patentiert wurde und heute Standard bei allen Automobilherstellern ist. Die Fahrzeuge wurden auf der modifizierten Plattform des damaligen Golf aufgebaut, rund 4 m lang und nur 780 kg schwer. Technisch interessant war der innovative 3-Zylinder Dieselmotor mit Schwungnutzautomatik, der nur 3,9 L/100 km verbrauchte – er war in einem der beiden Wagen verbaut. Das Außendesign geht auf den jungen Italiener Lamberto Angelini zurück, der es frei von den Design-Ansprüchen des Unternehmens entwarf – Anklänge davon finden sich im Scirocco II und im Passat B3. Das Interieur besticht durch Komfortfeatures wie beheizbare Armlehnen und moderne Kombi-Instrumente mit Flüssigkeitskristallanzeige – auch das ist bis heute aktuell. Rund 100 Gäste, darunter Prof. Carl H. Hahn und der Leiter der Konzernkommunikation und gleichzeitig Kuratoriumsvorsitzende des AutoMuseums Volkswagen, Peik von Bestenbostel, lauschten interessiert den Ausführungen der einstigen Techniker, Designer und Motorenentwickler.


Auftritt bei der Automeile in Wolfsburg.

31. März 2019. Erstmals war das AutoMuseum Volkswagen bei der Automeile der Stadt Wolfsburg mit zwei Exponaten vertreten, die auf der Präsentationsfläche des 1. Käferclub Wolfsburg gezeigt wurden: Dem heute recht raren Sondermodell Jeans-Käfer und einem Feuerwehr-Transporter der zweiten Generation, der im VW-Werk in Salzgitter bis in die 1990er Jahre aktiv im Einsatz war. Die beiden Exponate ergänzten den Auftritt der Mitglieder-Fahrzeuge bis hin zum Typ 3 und wurden von den Besuchern sehr bestaunt. Beate Harris stand dem interessierten Publikum für Fragen rund um das Museum zur Verfügung. Insgesamt besuchten bei gutem Wetter rund mehrere Tausend Wolfsburger die Meile.


Jetta II Citystromer des AutoMuseum präsentiert sich beim großen VW-e-Auto Event in China.

25. und 26. März 2019. „Battery Electric Vehicle“ war der Titel einer Presseveranstaltung im März in China. Für die Journalisten des Landes standen Fahrzeuge aus der aktuellen E-Auto-Palette von Volkswagen für Probefahrten zur Verfügung: e-Golf (aus lokaler Produktion), e-Bora und e-Lavida, was mit Begeisterung angenommen wurde. Neben den Informationen zu neuen Technologien war das chinesische Fachpublikum am Jetta II Citystromer aus dem AutoMuseum Volkswagen und dem T2 Elektrobus der Kollegen aus der Autostadt interessiert. Diese beiden historischen Modelle schlugen den Bogen bis hin zu den Anfängen der Forschung und Entwicklung von E-Mobilität bei Volkswagen, die schon in den 1970er Jahren begann. Der Jetta II Citystromer entstand in Kooperation mit ABB (Asea Brown Bovery), die die Hochleistungsbatterie für den elektrischen Antrieb entwickelt haben – eine echte Innovation Mitte der 1980er Jahre: Sie war kleiner und leichter, dafür aber viermal so ergiebig wie die bis dato bekannten Batterien für den E-Antrrieb. Der Wagen hat eine Dauer-Leistung von 30 kW, die sich, allerdings nur für zwei Minuten, auf 50 KW erhöhen lässt. Die Reichweite lag bei rund 100 Kilometern, schon damals strebten die Ingenieure von Volkswagen eine durchgängige Strecke von 250 Kilometern an.


Vortrag zur Generation 55+ im Straßenverkehr mit der Verkehrswacht Wolfsburg im AutoMuseum.

20. März 2019. Eine kleine aber sehr interessierte Schar der Generation 55+ fand sich im AutoMuseum Volkswagen ein, um den Ausführungen von Klaus Seiffert zu folgen. In seinem rund einstündigen Vortrag frischte Seiffert einige sehr wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr wieder auf – wie die Rücksichtnahme besonders auf Kinder und ältere Menschen. Des Weiteren bewies er anhand der aktuellen Unfallstatistik, dass ältere Menschen keineswegs schlechter fahren als junge Leute. Das resultiert aus jahrelanger Fahrpraxis, die gelehrt hat, Gefahrensituationen besser einzuschätzen und vorausschauender zu reagieren. Er wies aber auch darauf hin, dass jeder, egal welchen Alters, sich regelmäßig selbst überprüfen sollte. Die Verkehrswacht bietet für Senioren ab 65 ein Fahrtraining an, für das Seiffert sich noch mehr Resonanz wünscht. Das Publikum dankte mit viel Applaus und regen Nachfragen, so z. B. zum künftig für alle geforderten Führerscheintausch in die neue EU-„Plastikkarte“.


Biagino Passo im AutoMuseum Volkswagen.

1. Februar 2019. Eines der wohl geheimnisvollsten Autos der Volkswagen-Historie steht nun im AutoMuseum - der Biagini Passo! Dieses Cabrio-SUV nahm den aktuell in Osnabrück in den Startlöchern stehenden T-Cross Cabrio vorweg. Der Passo ist eine Kreuzung aus Golf Country und Golf Cabrio, angereichert um einige Fremdteile – beispielsweise von Fiat (Scheinwerfer, Blinker) und Opel (Rückleuchten). Antriebstechnik (1,8-Liter mit 98 PS) und Plattform stammen komplett von Volkswagen. Der seltene Wagen wurde von 1990 bis 1993 in weniger als 100 Einheiten vom italienischen Hersteller ACM gebaut. Nur ganz wenige Autos haben den Rostfraß überlebt. Eines davon gehört dem Berliner Guido Elsing, der sein 1991er Schmuckstück dem AutoMuseum als Leihgabe überließ.


Gelungener Ausstellungs-Auftakt der "Wüstenwinde aus Osnabrück."

28. Februar 2019. Das AutoMuseum Volkswagen lud zur Eröffnung seiner ersten großen Sonderschau des Jahres ein und die große Fangemeinde von Scirocco und Corrado erschien zahlreich. Auch diese Ausstellung lebt wieder von Exponaten aus privater Hand, deren Leihgeber es sich ebenfalls nicht nehmen ließen zu kommen. Und sie hatten den rund 100 Gästen im Interview mit Susanne Wiersch so einiges zu ihren Klassikern zu erzählen, wie z.B. die aufwendige Recherche nach der genauen Stückzahl des Sciwago oder dem Adhoc-Kauf eines heruntergekommen Rennsciroccos und seines herausfordernden Wiederaufbaus. Das Publikum dankte es mit interessiertem Zuhören und viel Applaus. Zuvor führte Eberhard Kittler in die Historie der sportlichen Coupés von Volkswagen ein und erläuterte das Konzept, das vor allem auf Unikate und Umbauten setzt. Es kam sehr gut an, denn Raritäten wie ein Corrado Magnum oder den IROC lassen sich auch im Enthusiasten-Alltag nicht jeden Tag bestaunen. So klang der Abend beim Fachsimpeln in lockerer Atmosphäre gemütlich aus.


Jubiläumskäfer des AutoMuseum bereichert Bremen Motor Classic Show.

1. bis 3. Februar 2019. Noch mehr Aussteller, noch mehr Angebote, noch mehr Besucher - die Bremen Classic Motorshow hat sich zur ersten Pflichtveranstaltung des Jahres gemausert. Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer, Volkswagen Classic Parts und Volkswagen Classic sowie Audi Tradition belegten den zentralen Raum in Halle 5. Eine stets gut besuchte Attraktion war die Demontage und der anschließende Wiederaufbau eines Jubi-Käfers durch tatkräftige Mitglieder des 1. Wolfsburger Käferclubs. Das Fahrzeug Baujahr 1985 stammt aus der Stiftung AutoMuseum und genoss offensichtlich den publikumträchtigen Ausflug in den Norden ... Nach seiner Rückkehr soll er an repräsentativer Stelle für das Museum werben. Aber auch andere Aussteller hatten echte Hingucker im Gepäck wie den Prototypen des T3 Schwimmwagens.


Designer des Scirocco 2 verstorben.

29. Januar 2019.  Luca Rezzonico, aus der italienischen Schweiz stammende Designer, war einer der herausragenden jungen Volkswagen-Gestalter während der Ära von Herbert Schäfer. Er war maßgeblich am Auto 2000 und am Scirocco 2 beteiligt, verantwortete auch den Vario von 1992 – alles eigenwillige Fahrzeuge, die im AutoMuseum ihren Platz gefunden haben. Er war ein guter Freund und Berater unseres Hauses – von ihm stammt die Bezeichnung „Motoren-Kabinett“ für die mittlerweile rund 200 Exponate umfassende Aggregatesammlung. Der allseits beliebte Hobbymusiker Luca starb 69jährig viel zu früh.


Sonderschau mit Ampelfiguren eröffnet.

24. Januar 2019. Nachdem Volker Höinghaus vom Stadtmuseum Gütersloh und der Bielefelder Sammler Frank Föste in gut eineinhalb Tagen rund 80 Ampelscheiben mit den verschiedensten internationalen Figuren in rot und grün im AutoMuseum Volkswagen platziert und zum Leuchten gebracht hatten, war es soweit: Die Sonderschau „Grüner wird’s nicht.“ wurde eröffnet. Die Vertreter der örtlichen Presse waren sichtlich angetan von der Vielfalt der Lichtgestalten, und jeder fand sein persönliches Lieblingsmotiv. So auch Dr. Franz Jungbluth, Leiter des Stadtmuseums Gütersloh (stadtmuseum-guetersloh.de), der „Äffle und Pferdle“, zwei Kultfiguren des Südwestfunks aus seiner Kinderzeit favorisiert. Die Schau lief Ende 2017 bis Anfang 2018 sehr erfolgreich in seinem Museum, so dass man auf die Idee kam, die Ampelmänner und –frauen auf Wanderschaft zu schicken. Ihre erste Station ist nun das AutoMuseum Volkswagen, deren Besucher sich auf weitere Kult-Figuren wie Mary Poppins, die Bremer Stadtmusikanten, die Olsen-Bande oder die Mainzelmännchen freuen dürfen. Denn, im Straßenverkehr sind diese Motive sehr selten oder gar nicht zu sehen, da sie offiziell nicht gestattet sind.


Mitarbeiter des AutoMuseums besuchen das Büssinghaus.

23. Januar 2019. Wer sich für Lastkraftwagen und Busse interessiert, dem ist Heinrich Büssing ein Begriff. Doch was weniger bekannt ist: Büssing wurde 1843 in Nordsteimke nahe Wolfsburg geboren. Sein Geburtshaus mit ehemaliger Schmiede existiert auch heute noch und wird seit Jahrzehnten von MAN als Museum betrieben (nordsteimke.de/buessing.htm). Die Mitarbeiter des AutoMuseums Volkswagen besuchten nun die Geburtsstätte Büssings und bekamen von Hans-Werner Griesemann eine fachkundige und lebendige Führung über das Leben und Werk des genialen Erfinders. Nachdem Büssing viele Jahre für Siemens Technik im Signalanlagen-Bau entwickelt hatte, machte er sich mit 60 Jahren selbstständig und gründete erfolgreich seine Lastwagen- und Bulli-Schmiede. Die Fahrzeuge erfreuten sich bis zum Ersten Weltkrieg auch im Ausland - Doppeldecker-Busse in England! - reger Nachfrage. Griesemann, dessen Großeltern und Eltern die Schmiede im Büssinghaus betrieben haben, führte das Team gern in diese Räumlichkeiten und zeigte anhand der Exponate, wie man dort damals gearbeitet hat. Ein besonders auffälliges Gerät ist die „Kutschwagenradnabenzentriermaschine“, die der Graf von der Schulenburg spendete.


Übergabe Spende aus Gospelkonzert.

23. Januar 2019. Das zweite Gospelkonzert im AutoMuseum Volkswagen war dank der Akteure Probst Ulrich Lincoln, Pfarrer Thomas Hoffmann und Gemeindereferent Markus Galonska mit ihren besinnlichen Predigten und natürlich den mitreißenden Songs des Gospelchors der evangelischen Kirche Vorsfelde ein voller Erfolg. Und das zeigte sich auch in der Spendenbereitschaft des Publikums. 1171,- € kamen zusammen, die die genannten Aktiven nun an Rüdiger Schingale vom Caritas Mittagstisch in Wolfsburg feierlich überreichten. Der Caritas Mittagstisch unterstützt ehrenamtlich Bedürftige, die sich eine warme Mahlzeit am Tag nicht selbst leisten können. Schingale freute sich sichtlich über den Geldsegen. Aber auch die Kirchenvertreter und Mitarbeiter des AutoMuseums danken den Besuchern sehr für Spenden-Unterstützung. Und das AutoMuseum hofft auf ein nächstes Gospelkonzert im nächsten Jahr.


Volles Haus beim traditionellen Neujahrsempfang.

15. Januar 2019. Fast 100 Freunde und Förderer des AutoMuseums waren der Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang gefolgt. Als Intro spielte Raughi Ebert mit kraftvollen Klangcollagen auf – von ihm stammen auch die Kunstwerke der MobilArt-Kunstausstellung „Car Design meets Music“. Vorstand Eberhard Kittler toastete diesmal den Besuchern mit einem winzigen Becher aus dem Kofferraum eines 1:4-Käfer-Modells zu, der dem AutoMuseum im letzten Jahr gespendet wurde. Neben den zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres und den geplanten Terminen für 2019 wurde vor allem der Freundeskreis besonders gewürdigt, der mit nie nachlassender Power dem Museum den Rücken stärkt. Dankend erwähnt wurden natürlich auch die vielen Kooperationspartner – allen voran Volkswagen Classic, Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer und die Autostadt und natürlich das Team des Museums, das mit sehr viel Engagement die Aktivitäten des Museums auf die Beine stellt. Freuen Sie sich mit uns auf die nächsten attraktiven Auftritte des Hauses – beispielsweise die ab März laufende Scirocco-Sonderausstellung….