Aktuell

Aktuell.

Was gibt es Neues aus dem AutoMuseum Volkswagen? Neue Exponate, aktuelle Entwicklungen, prominente Besucher: Wir halten Sie auf dem Laufenden.


Neue Sonderschau in kleinem Rahmen eröffnet.

18. November 2021. Das AutoMuseum hat im Rahmen eines Pressetermins gemeinsam mit den Leihgebern seine neue Sonderschau „Klassiker aus der Region.“ eröffnet. Die Auswahl der Exponate geht auf einen im Frühjahr ausgerufenen gleichnamigen Wettbewerb zurück, an dem rund 100 Old- und Youngtimer-Besitzer teilgenommen haben. Hilmar Schimenas, Vorstand des Hauses, begrüßte die kleine Schar an Gästen herzlich und freute sich über die breite Resonanz und Zustimmung zu der Ausstellungs-Idee. Die Leihgeber Ihrerseits genossen das lockere Beisammensein, Wiedertreffen von Freunden und Bekannten oder knüpften untereinander neue Kontakte. Und alle freuen sich schon heute auf das große Abschlusstreffen, das Anfang April für alle Teilnehmer geplant ist.



quattro-Namensgeber Walter Treser verstorben.

13. November 2021. Walter Treser, legendärer Automobiltechniker und -manager, hatte wesentlichen Anteil an der Entwicklung des quattro-Antriebs bei Audi, dem er - ganz nebenbei - seinen Namen gab. Ab 1980 leitete er als Audi-Sportchef das Rallyeprogramm der Ingolstädter. Später baute er eigenständige Autos auf Audi- und VW-Basis auf wie den quattro Spider, den Hunter, den Liner, den Largo, den TR1, aber auch den Polo Open Air (mit Blechklappdach) und den voll verspoilerten Golf syncro. Anschließend leitete er in den Neunzigern die Motorsporteinsätze von Opel. In den letzten zehn Jahren besuchte er mehrfach das AutoMuseum Volkswagen und hatte besonderen Spaß am Motoren-Kabinett. Der Treser Club e.V. unterhielt in Hameln ein Museum mit nahezu allen von ihm geschaffenen Autos einschließlich einiger Prototypen. Am 13. November ist Walter Treser im Alter von 81 Jahren verstorben.


Spende der Golf 1 IG e. V. an das AutoMuseum Volkswagen.

12. November 2021. Nach einem Jahr corona-bedingter Zwangspause waren die Verantwortlichen der Golf 1 IG e. V. glücklich, dass in diesem Jahr wieder ein Treffen möglich war, wenn auch in kleinerem Rahmen als gewohnt. Das AutoMuseum Volkswagen unterstützte den Club dabei und stellte den Teilnehmern, die zahlreich kamen, am 17. Juli 2021 den Parkplatz des Hauses zum Präsentieren und Klönen zur Verfügung. Selbstverständlich begrüßte Vorstand Hilmar Schimenas die Enthusiasten persönlich und es gab auch eine fachkundige Führung durch die Ausstellung. Als Dankeschön übergab der Vorstand der Golf 1 IG nun eine Spende über 250,- € dem Haus, sehr zur Freude der Mitarbeiter des AutoMuseums, die für die Fans der Marke immer ein offenes Ohr haben. Infos zum Club finden Sie unter www.golf1-ig.de


Neu im Shop: Buch zu Hochleistungsmotoren von Volkswagen.

9. November 2021. Ein neues Werk aus dem Motorbuch-Verlag bereichert das Angebot des Shops des AutoMuseums: "High-Tech-Motoren von Volkswagen", verfasst von einem Dutzend Zeitzeugen und Fachleuten; herausgegeben von Michael Willmann und Eberhard Kittler. Inhaltlich geht es um besonders leistungsstarke Benziner mit Aufladung via G-Lader, um erste Schritte hin zur Direktaufladung sowie um die VR- und W-Motoren. Letztere wurden auch in Fahrzeuge verschiedener VW-Konzernmarken bis hin zu Bugatti und Bentley installiert. Das Buch schildert die facettenreiche Entwicklung und den erfolgreichen Einsatz der Aggregate, von denen viele im Motoren-Kabinett des AutoMuseums ausgestellt sind. Angesprochen fühlen dürfen sich sowohl Fachleute als auch technikbegeisterte Liebhaber von VW-Fahrzeugen mit wassergekühlten Motoren. Der Preis beträgt 29,90 €. Bestellungen zum Versand (zzgl. 7,- € Porto und Verpackung in Deutschland, 18,- € europaweit) richten Sie bitte an info@automuseum-volkswagen.de


Kulturverein Zugabe e. V. startet seine Spurensuche am AutoMuseum Volkswagen: 111 Orte in Wolfsburg, die man gesehen haben muss.

6. November 2021. „111 Orte in Wolfsburg, die man gesehen haben muss“, ist der Titel eines innovativen und außergewöhnliche Reiseführers, der 2021 erschienen ist. Andrea Claus, Vorsitzende des Kulturvereins Zugabe e. V. gefielen die zahlreichen Ausflugstipps so gut, dass sie für die Mitglieder des Vereins eine Radtour zu ausgewählten Plätzen des Buches organisierte. Die besuchten Ziele wurden jeweils mit einem Foto an der Sehenswürdigkeit festgehalten. Treff- und Startpunkt war das AutoMuseum Volkswagen mit dem Käfer „Herbie“, übrigens ein originaler Walt Disney-Aufbau, der im Band seinen großen Auftritt hat. Die kleine Schar an Teilnehmern war begeistert, bisher nicht als Highlights bekannte Orte in Wolfsburg kennen zu lernen, so dass eine Fortsetzung sicherlich folgen wird. Der Kulturverein Zugabe e. V. wurde 2003 gegründet, um das kulturelle Angebot im Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde mit Konzerten, eigener Theater AG oder Schreibwerkstatt zu bereichern. Weitere Infos finden sich unter www.kulturverein-zugabe.de


Prof. Carl H. Hahn erhält Heritage Hall of Fame Award von der FIVA.

3. November 2021. Mit der Auszeichnung des FIVA Heritage Hall of Fame Award erhielt Prof. Carl H. Hahn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, höchste Ehren für sein automobiles Lebenswerk. Sichtlich gerührt nahm er den Award von Tiddo Bresters, Präsident des Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) im ZeitHaus der Autostadt entgegen. Hahn trat quasi in die Fußstapfen seines Vaters, der als Mitbegründer der AutoUnion 1932 Vorstandsmitglied der Marke DKW wurde. Seine Heimatverbundenheit, aber vor allem sein unternehmerisches Gespür führten zum Engagement und Erfolg von Volkswagen in Sachsen. Ein weiterer Meilenstein war die Expansion nach China mit der Produktion des Santana, der bis heute zu den beliebtesten Automodellen gehört. Der Tradition stets verbunden geht auch die Gründung des AutoMuseum Volkswagen auf Hahn zurück, das er bis heute immer wieder gern besucht, ebenso wie es seit über 35 Jahren die Enthusiasten der Marke Volkswagen aus aller Welt begeistert.


Allrad-Vortrag im AutoMuseum Volkswagen.

26. Oktober 2021. Nun hat es doch noch geklappt. Zum Abschluss der Sonderschau „4 gewinnt. Allradkompetenz von Volkswagen.“ hielt Horst Fuhrmann, ehemaliger Bereichsleiter Fahrwerksentwicklung Volkswagen PKW, einen eloquenten und anschaulichen Vortrag zu den vierradgetriebenen Systemen, die bei Volkswagen zum Einsatz kamen oder kommen. Schon in den 1970er Jahren gab es Transporter der zweiten Generation, die auf Allrad-Antrieb umgerüstet wurden. Das einzige überlebende Exemplar steht heute im AutoMuseum Volkswagen, die Vierrad-Technik funktioniert hier dank Drehmomentwandler. In Serie ging der Allrad-Bulli 1985 mit dem syncro-Antrieb. Im Bereich PKW übernahm Volkswagen für den Passat das von Audi entwickelte Torsen-Getriebe (bekannt als quattro), das auch heute noch in den Volkswagen mit Längsmotor (Touareg, Amarok) verbaut wird. Im Bereich der Modelle mit Quermotor wie z. B. dem Golf kam zunächst unter dem Namen „syncro“ die Viscokupplung zum Einsatz, später das Haldex-System unter dem Namen „4motion“. Die Zukunft des Allrad-Antriebs wird elektrifizierend über von E-Motoren angetriebene Räder. Fuhrmann wurde bei seinen Ausführungen von den Spezialisten Roman Gabrisch (Haldex), Dietmar Schmitz (syncro) und Eberhard Kittler als Moderator unterstützt. Umrahmt wurde der Vortrag von historischen Filmbeiträgen zu den ersten Allrad-Versuchen mit dem T2 Bus in der Sahara, geleitet von Gustav Meier, ehemaliger Chef der Nutzfahrzeugentwicklung von Volkswagen.


Typ 3 Liebhaber zu Besuch im AutoMuseum Volkswagen.

16. Oktober 2021. „Stahl und Stacheldraht“ nannte sich die Ausfahrt, die Horst-Dieter Valentini für die Mitglieder der Typ 3 Liebhaber e. V. organisiert hat. Die Teilnehmer trafen sich mit ihren Klassikern - rund ein Dutzend VW 1500/1600 und Karmann Ghia Typ 34 - zum Start in Ilsede. Von dort führte die Tour nach Salzgitter, weiter ging es zum Grenzdenkmal in Hötensleben. Hier verlief einst die innerdeutsche Grenze. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des AutoMuseum Volkswagen, wo die kleine Gruppe von Museumsmitarbeiter Eckberth von Witzleben und einigen Schaulustigen herzlich begrüßt wurde. Nach dem Pressetermin, in dem die Fahrer und Fahrerinnen erzählten, was sie mit ihrem Typ 3 schon alles erlebt haben oder warum es ausgerechnet dieses Oldtimer-Modell sein musste, bekamen sie eine fachkundige Führung durch die Sammlung inklusive des Motorenkabinetts. Der Typ 3 oder VW 1500/1600 war der erste Mittelklasse-Wagen von Volkswagen. Er eroberte ab 1961 den Markt und war in drei Ausführungen – Limousine, Variant und Fließheck erhältlich. Insgesamt wurden bis Mitte der 1970er Jahre über eine Million Fahrzeuge dieses Typs verkauft.


So entsteht ein Modellauto.

14. Oktober 2021. Die Firma Schuco aus dem fränkischen Fürth gilt seit Jahrzehnten als einer der renommiertesten Hersteller von Autominiaturen. Nun hatten Mitarbeiter und Besucher des AutoMuseum Volkswagen die Chance, den Anfang des Entstehungsprozesses eines Modellfahrzeugs zu verfolgen. Es beginnt mit dem Vermessen des originalen Fahrzeugs, in diesem Fall ein Ford OSI von 1968, mittels digitaler Lasertechnik. Dazu wurde der Wagen mit scheinbar wahllos gesetzten Referenzpunkten zur Hälfte „beklebt“, anhand derer mit dem Scanner das dreidimensionale Abtasten der Oberfläche erfolgte. Nach und nach setzte sich so das detailgetreue Bild der Seiten-, Front- und Heckansicht des historischen Klassikers zusammen. Aus diesen dadurch gewonnenen Daten entsteht dann auf dem Bildschirm das erste 3D Modell des Fahrzeugs. Zur Kontrolle wird anschließend ein entsprechender Prototyp in Handarbeit erstellt. Entspricht das Ergebnis, und das bedarf meist der einen oder anderen Änderung, dem originalen Automodell im Detail, so werden die Formen für die Produktion gebaut. Der OSI und zwei weitere Ford-Modelle sollen zur Spielwarenmesse im Februar 2022 im Maßstab 1: 18 vorgestellt werden.


Er ist wieder da: Der Wörthersee Golf GTI Kalender 2022.

11. Oktober 2021. Für das Jahr 2022 hat die Volkswagen Akademie ihren beliebten Wörthersee Golf GTI Kalender wiederauflegen lassen. Monat für Monat präsentiert sich einer der mittlerweile legendären Sportwagen, die seit 2008 jährlich von Auszubildenden der Volkswagen AG kreiert und umgesetzt werden. Mit dabei auch das aktuelle Modell, ein Golf GTE Skylight. Jedes abgebildete GTI-Modell wird mit seinen Raffinessen kurz beschrieben. Erstmals bietet der Kalender seiner Fangemeinde einen Sonderteil mit Details zu den Unikaten. Auf hochwertigem Papier gedruckt und in glänzenden Farben ist der Kalender im Shop des AutoMuseum Volkswagen zum Preis von 17,90 € erhältlich. Auf Wunsch kann er versendet werden (zzgl. Portokosten 7,- € deutschlandweit). Ihre Bestellung richten Sie gern an info@automuseum-volkswagen.de


E-Fahrzeuge-Treffen in der Autostadt: Elektro Golf von 1976 des AutoMuseum mit dabei.

3. Oktober 2021. Zum ersten Mal lud die Autostadt in Wolfsburg FahrerInnen von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu einem markenübergreifenden Treffen ein. Zu den sich in der Überzahl befindlichen heutigen Elektro-Autos wie dem ID.3 und dem E-Golf waren doch einige historische Klassiker mit E-Motor von der Partie wie ein jüngst umgebautes Käfer Cabriolet, schon in den 1970er entwickelten VW Transporter der zweiten Generation und der Elektro Golf 1 des AutoMuseum Volkswagen. Ein Team aus der Volkswagen Forschung rüstete den ursprünglich als Benziner ausgelieferten Wagen 1976/77 um. Neben einem Elektromotor erhielt er Batterien und ein neues Getriebe. Neun Jahre diente er als Versuchsfahrzeug, es wurden mehrere Batterie-Systeme erprobt. Zwischenzeitlich erhielt er auch noch einen neuen E-Motor mit niedrigerer Nenndrehzahl. Die Umbauten führten zudem zu optischen Veränderungen an der Heckklappe. Heute steht er für das frühe Engagement von Volkswagen, alternative Antriebe kontinuierlich weiter zu entwickeln. Mit Erfolg, wie die Veranstaltung mit zufriedenen E-Fahrern und der ID-Familie zeigt.


Auftakt der Mitgliederversammlung des DS Club Deutschland e. V. im AutoMuseum.

2. Oktober 2021. Das gab es noch nie. Gleich zwei automobile Fangemeinden trafen sich am Samstag am AutoMuseum Volkswagen. Die Santana-Enthusiasten (wir berichteten) und die Liebhaber der Citroën DS, die den Museumsbesuch zum Auftakt ihrer Mitgliederversammlung wählten. Rund zehn elegante DS liefen auf dem Hof des Hauses aus, sowohl der ersten als auch der zweiten Baureihe. Nach großer Wiedersehensfreude entführte Mitarbeiterin Susanne Wiersch die Gäste in die große VW-Welt, was sichtliches Interesse fand. Die Citroën DS (im Französischen ist das Auto weiblich) wurde 1955 unter den staunenden Blicken der Journalisten vorgestellt. Kein Wunder, denn nicht nur das Design dieser gehobenen Mittelklasse-Limousine war mehr als futuristisch. Auch technisch trumpfte der Wagen mit einem zentralen hydraulischen System für Federung, Bremsen, Schaltung und Servolenkung auf. Die DS wurde rund 20 Jahre nahezu im gleichen Gewand gefertigt. Mit der zweiten Generation änderte sich aber das Gesicht, dank Doppelscheinwerfern hinter Glasfront auf der Fronthaube. DS steht übrigens für „Déesse“, Göttin, und eine solche werden die Klassiker für Ihre Besitzer immer bleiben.


40 Jahre Santana – Fahrer dieses Klassikers treffen sich am AutoMuseum Volkswagen.

2. Oktober 2021. Vor 40 Jahren, im September 1981, präsentierte Volkswagen mit dem Santana sein Flaggschiff der gehobenen Mittelklasse. Für Tilman Grund und Klaus Meier vom Santanazentrum Braunschweig Grund genug, die Fangemeinde dieses Klassikers in das AutoMuseum Volkswagen einzuladen. Rund 20 Fahrzeuge, darunter auch einige Passat der zweiten Generation folgten dem Aufruf und wurden mit einer kleinen Sonderschau belohnt. Die Organisatoren zeigten mit eigenen Modellen und zahlreichen Artefakten einen Querschnitt durch die Santana-Historie. Tilman Grund ließ in seinen einführenden Begrüßungsworten die 40 Jahre Revue passieren. Nach einer Führung durch die Ausstellung durch Mitarbeiterin Susanne Wiersch, brachen die Enthusiasten gen Mühlenmuseum in Gifhorn auf. Nicht ohne Grund, hier fand seiner Zeit die Pressevorstellung der damaligen Luxus-Limousine statt: Durch seine großzügigen Innenraum-Abmessungen und eine hochwertige Ausstattung bot er seinen Passagieren besonderen Komfort. Das Motorenangebot bis hin zum Fünfzylinder konnte sich ebenfalls sehen lassen. 1985 wurde der im Volkswagenwerk Emden gebaute Santana in Passat Stufenheck umbenannt. Er wird und wurde ebenso in Shanghai gebaut. Bei den Chinesen erfreut sich der Wagen bis heute großer Popularität.


Noch mehr automobile Schätze: Porsche Club Hamburg zu Gast im AutoMuseum.

13. August 2021. Da es pandemiebedingt nun endlich wieder möglich ist, laden viele Oldtimerclubs ihre Mitglieder zu geselligen Treffen und Ausfahrten ein. So auch der Porsche Club Hamburg e. V., der eine wunderschöne Harz-Tour ausgearbeitet hat. Und was liegt da näher als bei der Reise aus dem hohen Norden in das niedersächsische Mittelgebirge einen Abstecher in das AutoMuseum Volkswagen zu machen? Mit ihrem typischen Boxersound fuhren rund 12 rassige Sportwagen der Stuttgarter Marke vor – darunter ein Porsche GT3RS, ein 911 Carrera S, aber auch ein seltener Klassiker, der Porsche 944. Nach einer erstklassigen Führung durch die Dauer- und Sonderausstellung, die die Teilnehmer begeisterte und bei dem einen oder anderen Erinnerungen an Modelle weckte, die er gefahren hat, gab es noch ein Gruppenfoto mit den eigenen Schmuckstücken. Danach ging es weiter in die Gartenstadt Blankenburg, das Domizil für das gemeinsame Wochenende.


Wie es zum Allrad LT kam.

27. Juli 2021. Als größeres Modell oberhalb des T2 debütierte 1975 die erste Generation des L(asten)T(ransporters). Zwölf Jahre später erschien dann die Variante mit zuschaltbarer Vorderachse, Geländeuntersetzung und sperrbaren Differenzialen für den Einsatz im Gelände. Einige Geburtshelfer dieser Ausführung - Karl-Horst Fuhrmann, Holger Ploog, Karl-Heinz Forytta und Uwe Keufner - kamen ins AutoMuseum, um sich über die Entstehungsgeschichte auszutauschen. Einige weitere Zeitzeugen bildeten das Auditorium. „Hero“ der Veranstaltung war indes Peter Seikel, der den LT weiter aufrüstete und damit 1988 bei der Rallye Tunesie den Gesamtsieg in der Lkw-Klasse errang. Seine Renn-Doka bereichert aktuell die Sonderausstellung „4 GEWINNT“. Seikel avancierte später zum offiziellen VW-Partner und unterstützte bei Allrad-Entwicklungen, u.a. beim Caddy.


AutoMuseum bei Karmann Ghia-Treffen in der Autostadt dabei.

25. Juli 2021. Nach dem großen Erfolg des Käfertreffens in der Wolfsburger Autostadt Ende Juni gab es nun eine Neuauflage für die hiesige Fangemeinde des Karmann Ghia und des Typ 3. Letzterer feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Grund genug für Hilmar Schimenas vom AutoMuseum Volkswagen mit dem hauseigenen Prototypen des Typ 3 Cabriolets an der Veranstaltung teilzunehmen. Treff- und Startpunkt war das Fahrzeug-Depot in Vorsfelde, von wo aus sich der Tross aus rund 50 eleganten Klassikern zum Korso durch die Stadt aufmachte. Nach rund einer Stunde mit begeisterten Zuschauern am Wegesrand erreichte die Kolonne die Autostadt. Ein Rahmenprogramm rundete den Tag ab.


Vortrag Eberhard Kittlers im PS.Speicher: Alaska-Feuerland-Golf.

23. Juli 2021. Am Freitagabend war es soweit: Mit einem Vortrag des Automobil-historischen Experten Eberhard Kittlers eröffneten die FörderFreunde des PS.Speichers die diesjährigen Einbecker Oldtimertage. Kittler referierte leb- und bildhaft zur sogenannten Alaska-Feuerland Tour Fritz B. Buschs im Jahr 1974 mit dem gerade auf dem Markt erschienenen Golf 1. Neben dem Wagen, den Busch selbst steuerte, war ein zweiter Golf für den Techniker und ein T2, der Ersatzteile vorhielt, mit von der Partie. Beide Exponate stehen heute im AutoMuseum Volkswagen und haben sich für den Vortrag gern auf die – im Vergleich zur Panamericana – kurze Reise nach Einbeck gemacht. Die 30.000 Kilometer lange Strecke begann das Team am nördlichsten Zipfel des amerikanischen Kontinents, in Fairbanks in Alaska. Dort, von der Eiseskälte und den Schneedecken auf den Straßen überrascht, konnten die Pirelli-Reifen (Pirelli war Hauptsponsor der Tour) erstmals ihre Qualität unter Beweis stellen. Ohne Reifen- und Motorenpanne standen die Gölfe die Tour durch, ausgerüstet mit gefüllten Benzinkanistern und einem verbesserten Korrosionsschutz. Nach abenteuerlichen Fahrten z. B. die Andenpässe hinauf und manch skuriller Grenzkontrolle erreichten die Fahrzeuge nach 90 Tagen mit leichten Blessuren wie kaputten Scheinwerfern, den südlichsten Teil Amerikas: Feuerland. Für beide, Busch und Volkswagen, sollte dieser Härtetest zur Erfolgsgeschichte für den Golf werden, der nach 31 Monaten Produktionszeit schon eine Million Stückzahl erreichte. Hilmar Schimenas, Vorstand des AutoMuseum Volkswagen und Mitarbeiterin Susanne Wiersch reisten gern zu der Veranstaltung an und lauschten den Ausführungen Kittlers. Zuvor hatten die Förderfreunde des PS.Speicher, Günter Diener und Ursula Raschke, eine Führung durch die Ausstellung organisiert, die sich Andy Schwietzer, Kurator des Hauses, sich nicht nehmen ließ, selbst zu übernehmen. Ein großer Dank für das herzliche Willkommen und die spannenden Ausführungen zur Mobilität. Das weitere Programm der Förderfreunde finden sie unter www.ps-speicher-foerderfreunde.de/termine.php


20 Rollermobile namens Janus 250 am AutoMuseum Volkswagen.

23. Juli 2021. Im Rahmen ihres diesjährigen Clubtreffens in der Region Wolfsburg statteten rund 40 Mitglieder des Janus Clubs dem AutoMuseum Volkswagen einen Besuch ab. Gegen 13.00 Uhr fuhren die Rollermobile vor und boten Mitarbeitern und Besuchern des Hauses zugleich einen ungewöhnlichen Anblick. Die rund drei Meter kurzen Kleinwagen ziert nicht ohne Grund der doppelköpfige römische Gott als Logo: Zwei baugleiche Türen vorn und hinten sowie zwei Sitzbänke, die Lehne an Lehne angeordnet sind, sind charakteristisch für das Janus-Mobil. So fahren die Passagiere im Fond zwar rückwärts, haben aber ebenso viel Platz und Beinfreiheit wie im vorderen Bereich des Wagens. Mit stolzen 14 PS aus 248 ccm Hubraum wartete der Mittelmotor des bei Zündapp 1957/58 gefertigten Roller-Gefährts auf. Insgesamt entstanden 6902 Einheiten.


Neuzugang in der Sonderschau "4 gewinnt."

21. Juli 2021. Dank der Unterstützung der Kollegen von VW Classic kann die Sonderschau „4 gewinnt.“ ein weiteres Exponat als echtes Highlight präsentieren: Den vollelektrischen ID.R als Vorreiter der ID-Familie. Der Rennwagen wurde von VW Motorsport konzipiert und aufgebaut. Erstes Ziel war die Teilnahme am legendären US-Bergrennen „Pikes Peak“ . Dort fuhr der Wagen 2018 seinen ersten Rekord ein, bevor es ein Jahr später modifiziert auf der Nordschleife des Nürburgrings weitergehen sollte. Auch hier, mit veränderter Aerodynamik aufgrund der massivst unterschiedlichen Luftverhältnisse im Vergleich zum amerikanischen Colorado konnte der ID.R erneut mit einem Sieg in Bestzeit triumphieren. Seine letzte Herausforderung war der chinesische Berg Tianmen mit seinen 99 Haarnadelkurven, den bisher noch nie ein Rennwagen befahren hat. Auch diese Strecke meisterte der Wagen mit Bravour. Gesteuert wurde er stets von Romain Dumas. Volkswagen Motorsport wurde 2021 aufgelöst, die Renn-Exponate sind in die Obhut von Volkswagen Classic übergegangen und werden je nach Bedarf im AutoMuseum gezeigt. Die Ausstellung zur Allradkompetenz von Volkswagen ist noch bis zum 31. Oktober 2021 zu besichtigen. Ein Vortrag von ehemaligen, an der Entwicklung der Vierrad-Techniken beteiligten Ingenieuren ist für den Herbst geplant, sofern Corona es zulässt.


Golf 1 Fans treffen sich am AutoMuseum Volkswagen.

17. Juli 2021. Da kamen sie: Einer nach dem anderen rollte am Samstagvormittag bei strahlendem Sonnenschein auf den Parkplatz des AutoMuseum Volkswagen: Rund 50 Golf der ersten Generation, darunter zahlreiche Golf GTI und Cabriolets, fanden sich nach zweijähriger Pause zum traditionellen Treffen der Golf I IG in Wolfsburg ein. Nach einem fröhlichen Wiedersehen und großem Hallo begrüßte Jan Linnenkamp als Vorsitzender der Interessengemeinschaft die Teilnehmer und Mitglieder sehr herzlich. Und Hilmar Schimenas, Vorstand des AutoMuseum Volkswagen freute sich sehr über die große Schar der durchweg glänzenden klassenlosen Stil-Ikonen und den großen Zuspruch der Golf-Fangemeinde zu der Veranstaltung. Wie eh und je wurde gefachsimpelt und der eine oder andere Tipp untereinander ausgetauscht. Als besonderes Highlight führte Eberhard Kittler die Gäste durch die von ihm konzipierte Allrad-Sonderschau „4 gewinnt.“ Seinen lebhaften Ausführungen folgten die Enthusiasten mit großem Interesse.


70 Jahre alter Brezelkäfer besucht das AutoMuseum.

16. Juli 2021. Auf den Tag genau zum 70. Jubiläum seines Brezelkäfers machte Julius Hochrein seinem Schmuckstück ein besonderes Geschenk: Aus der Nähe des unterfränkischen Haßfurt kommend, steuerte der VW-Fan seinen 1951er Export-Modell auf eigener Achse in seinen Geburtsort Wolfsburg. Und dort stand natürlich der Besuch des AutoMuseum Volkswagen ganz oben auf dem Programm. Eckberth von Witzleben und Susanne Wiersch nahmen ihn herzlich in Empfang und freuten sich, dass nach längerer Zeit wieder einmal ein solcher Klassiker bei Ihnen vorbeischaute. Für Hochrein und seinen Käfer ist es nicht die erste Tour in die niedersächsische Volkswagen-Hochburg. Er erwarb den Wagen 1989 und war nach dreijähriger liebevoller und detailgetreuer Restaurierung in den 1990er und 2000er Jahren mehrmals Gast auf den Käfertreffen des hiesigen Clubs. Zurecht gewann er dabei mehr als einmal den Preis des schönsten Teilnehmer-Fahrzeugs.


Auftakt des Käfertreffen im AutoMuseum Volkswagen.

26. Juni 2021. Nach rund zweijähriger Pause war es am letzten Juni-Wochenende soweit: Rund 50 „Krabbeltiere“ aus verschiedenen Teilen Deutschlands hatte die Autostadt in Kooperation mit dem 1. Käferclub Wolfsburg zum Käfer-Treffen eingeladen. Und das AutoMuseum Volkswagen war mit von der Partie: Kurz nach acht Uhr fuhren am Samstagmorgen die ersten Käfer mit ihren für den luftgekühlten Boxermotor so typisch blubbernden Klang auf den Museums-Hof. Die Wiedersehensfreude unter den Teilnehmern war riesig, noch mehr fieberten sie jedoch dem Start des ersten Korsos an diesem Tag in die Autostadt entgegen. Dort angekommen, gab es eine Premiere für die Käferfans und Besucher, denn zum ersten Mal durften sich bei einer Oldtimer-Veranstaltung die privaten historischen Schmuckstücke im Park präsentieren. Das bunte Programm in der Autostadt mündete in den zweiten Korso, einer großen Runde über das Gelände, umjubelt von zahlreichen Fans. Hilmar Schimenas, Vorstand der Stiftung AutoMuseum Volkswagen ließ es sich mit dem Jeanskäfer genauso wenig nehmen dabei zu sein wie Nicole Mommsen und Dieter Landenberger als Kuratoriumsmitglieder des Hauses.


Das AutoMuseum Volkswagen bekommt Zuwachs.

25. Juni 2021. Im Januar 2021 legte ein Schiff aus Übersee in Bremerhaven an. Mit an Bord die wertvolle Fracht eines rechtsgelenkten VW 1300 Cabrio aus Japan, das seine neue Heimat im AutoMuseum Volkswagen gefunden hat. Teruko Balogh-Klaus und Michiko Zimmermann von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft der Region Wolfsburg/Braunschweig nahmen den Wagen auf dem Wolfsburger VW-Werksgelände herzlich in Empfang und freuten sich mit den Mitarbeitern des Museums über dieses großzügige Geschenk des japanischen Eigentümers und Käferfreundes. Dieser erfüllte mit der Spende den letzten Wunsch seines Vaters Motokichi Hirono, dass der Wagen eines Tages wieder in seine deutsche Heimat und zwar in das Markenmuseum von Volkswagen zurückfindet. Diesen Entschluss fasste er, nachdem er Mitte der 1980er Jahre erstmals die Fahrzeug-Sammlung besichtigte und sehr von dieser angetan war. Der Sohn konnte den letzten Willen mit Hilfe der Kollegen der Volkswagen Group Japan kk, die den Transport nach Deutschland organisiert haben, umsetzen. Und er ließ es sich nicht nehmen, die letzte Fahrt auf japanischem Boden – von Osaka nach Toyohashi selbst zu übernehmen. Der Weg vom AutoMuseum zur Südstraße des Volkswagen Werks in Wolfsburg vor das prägnante Verwaltungshochhaus war für das Cabriolet die erste eigene Tour auf deutschem Boden. Balogh-Klaus und Zimmermann waren sichtlich angetan von dem guten Zustand des Wagens und hatten Freude, ihn zu fahren. Für Balogh-Klaus übrigens nicht die erste Fahrt, denn sie saß in den 1960er Jahren schon einmal hinter dem Steuer eines Käfer Cabriolets und war damals schon angetan von dem Wagen. Mit der Übergabe des Wagens an das AutoMuseum verbindet sie auch die seit langem währende Freundschaft und Partnerschaft zwischen Deutschland und Japan bzw. Wolfsburg und Toyohashi.


Das AutoMuseum Volkswagen sucht: Ihren automobilen Klassiker!

Sie haben ein historisches Fahrzeug, gebaut zwischen 1921 und 1991, und wohnen in der Region Wolfsburg (Umkreis von 50 Kilometern)? Sie wollten Ihr Schmuckstück schon immer Mal in einem Museum präsentieren? Dann bewerben Sie sich mit Ihrem Old- oder Youngtimer für unsere nächste Sonderausstellung „Automobile Klassiker aus der Region“.

Sie möchten dabei sein oder haben Fragen? Schreiben Sie uns. eine E-Mail an info@automuseum-volkswagen.de. Wir senden Ihnen gern unseren Bewerbungsbogen zu. Unter allen aussagekräftigen Einsendungen wählt eine Experten-Jury die 15 Exponate aus, die in der Schau gezeigt werden.

Die Ausstellung ist von Mitte November 2021 bis Mitte März 2022 geplant, die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2021. Die Teilnehmer werden schriftlich informiert, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


AutoMuseum Volkswagen "goes" virtuell.

16. Mai 2021. Zum diesjährigen Museumstag geht das AutoMuseum Volkswagen mit seinem ersten virtuellen 360° Rundgang online. Erleben Sie eine Zeitreise durch die Produkthistorie des Volkswagen Käfers – vom Brezelfenster über den Ovali bis hin zum 1303 und einem der letztgebauten Modelle aus der Serie Última Edición. Sehen Sie kuriose Einzelstücke hautnah und genießen Sie einen Hauch von Sommer mit unseren Cabriolets. Und noch mehr: Steigen Sie ein in ausgewählte Exponate und erfahren sie mehr über ihre Geschichte in unserem Audio-Guide und das rund um die Uhr. Schauen Sie herein!


Gut, wenn man Freunde hat.

29. März 2021. Für die soeben eröffnete Sonderausstellung "4 GEWINNT." hat sich der Freundeskreis des AutoMuseum Volkswagen ganz besonders ins Zeug gelegt. Es begann vor einem Jahr mit dem Durchforsten der Lagerbestände, um passende Allrad-Technikexponate aufzufinden. Die Aufbereitung der ausgewählten Antriebsstränge ging bis hin zur teilweise praktikablen Nutzung für die Besucher. Um einer Verletzungsgefahr vorzubeugen, haben die Mitglieder handgefertigte, auf die jeweilige Größe des Aggregats abgestimmte Vitrinen und Gestelle gebaut. Wie schon bei vorherigen Ausstellungen sind ebenso die Fahrzeug-Exponate instand gesetzt und poliert worden. Den Höhepunkt nahmen die Vorbereitungen mit dem zweitägigen Aufbau der Schau. Die Mühen haben sich gelohnt, die Präsentation des Themas fand großen Anklang bei Pressevertretern und Besuchern. Allen Unterstützern gilt unser herzlichster Dank.


"4 gewinnt." Allrad-Sonderschau im AutoMuseum Volkswagen eröffnet.

25. März 2021. Der Corona-Lage geschuldet hat das AutoMuseum Volkswagen seine neue Sonderschau zum Thema Allradtechnologie von Volkswagen nur in sehr kleinem Kreis mit Pressevertretern aus Wolfsburg eröffnet. Hilmar Schimenas, seit Januar diesen Jahres Vorstand der Stiftung AutoMuseum Volkswagen, begrüßte die Teilnehmer herzlich, gab einen kurzen knackigen Einblick in die Ausstellung und bedankte sich bei allen Unterstützern, vor allem den Leihgebern. In seinem Element und voller Enthusiasmus brachte anschließend der ehemalige Vorstand des Hauses und Kurator dieser Ausstellung, Eberhard Kittler, die Vierrad-Kompetenz der Marke, ihre verschiedenen, und zum Teil parallel eingesetzten Systeme den Medienvertretern näher. Dabei hob er gern die neuzeitigen Studien, wie den Amarok RUV, den Allrad-up! oder den BUDDe hervor, die so noch nie in der Öffentlichkeit präsentiert wurden. So schlug er den Bogen von den Anfängen des zuschaltbaren Allrad-Antriebs beim Bulli über die syncro- und 4Motion-Modelle bis in die nahe Zukunft des elektrischen Allradantriebs. Stellvertretend für den Freundeskreis des AutoMuseums und verantwortlich für die gezeigten Antriebsstränge stand ebenso Martin Mielke Rede und Antwort, vor allem zu den Konzeptfahrzeugen, für die er während seiner aktiven VW-Zeit zuständig war. Auf die Frage, ob es ein Rahmenprogramm geben werde, sagte Hilmar Schimenas, dass das Team des Museums Ideen hat, es aber Corona-abhängig ist, ob es während der Ausstellung unter anderem Führungen oder Expertenabende geben kann.


Vorstandswechsel: Eberhard Kittler übergibt Staffelstab an Hilmar Schimenas.

12. Januar 2021. Mit dem Jahreswechsel gab es eine wesentliche personelle Veränderung in der Stiftung AutoMuseum Volkswagen. Der langjährige Vorstand Eberhard Kittler übergab das Haus an seinen Nachfolger Hilmar Schimenas, der seit über 30 Jahren für Volkswagen tätig ist. Hatte Schimenas im sogenannten Fahrzeug-Leitstand bislang stets mit den aktuellen Modellen zu tun, freut er sich nun, in die Produkthistorie aus rund 80 Jahren Volkswagen eintauchen zu dürfen. Als gebürtiger Wolfsburger ist er entsprechend mit Volkswagen aufgewachsen, und als sog. „Generation Golf“ kennt er die heutigen Youngtimer aus seiner Kindheit und Jugend nur zu gut. Auch sein erstes Auto war natürlich ein VW, ein schwarzer Polo Fox. In Corona-Zeiten die Leitung eines Museums zu übernehmen, stellt ihn vor besondere Herausforderungen, Schimenas ist sich aber sicher, dass er das Haus in den nächsten Jahren mit neuen kulturellen und automobilhistorischen Schwerpunkten füllen kann. Er bringt eine Reihe von Ideen mit, wie das Haus zukünftig digital moderner werden kann. Für das erste setzt er die längst geplante Sonderschau „4 gewinnt. Allradkompetenz von Volkswagen.“ seines Vorgängers um und hofft auf einen baldigen Eröffnungstermin, um sich auch dem Publikum persönlich vorstellen zu können. Eberhard Kittler hat das AutoMuseum Volkswagen seit 2014 im neuen Glanz erstrahlen lassen. Unter seiner Führung sind neben zahlreichen Sonderausstellungen und Konzerten weitere Formate wie die Themenabende zu Volkswagen-Prototypen, die auf die Serienprodukte Einfluss nahmen, initiiert worden. Kittler ist es vor allem zu verdanken, dass sich das AutoMuseum Volkswagen mit dem Motorenkabinett ein überregional begehrtes Alleinstellungsmerkmal geschaffen hat. Er gilt als einer der profundesten Kenner der Automobilgeschichte und wird auch im Ruhestand seiner Leidenschaft treu bleiben.