Aktuell

Aktuell.

Was gibt es Neues aus dem AutoMuseum Volkswagen? Neue Exponate, aktuelle Entwicklungen, prominente Besucher: Wir halten Sie auf dem Laufenden.


Eröffnung der neuen Fahrrad-Sonderausstellung.

27. März 2018. Die neue Sonderschau „Trends auf zwei Rädern“ des AutoMuseum Volkswagen widmet sich der Fahrrad-Geschichte und -Mobilität. Damit liegt sie am „Puls der Zeit“: Radfahren wird zunehmend populärer, was sich an dem großen Interesse an der Ausstellung zeigte. Über 100 Gäste folgten der Einladung zur Eröffnung und lauschten interessiert den Ausführungen des Fahrradspezialisten und Kurators Ingo Kollibay. Sein Anspruch war es, eine Schau zu konzipieren, die die Vielfalt der Fahrrad-Varianten präsentiert, neben Klein-Serienmodellen auch zahlreiche Unikat-Eigenbauten wie dem Bambus-Rad oder ein Tiefliegerad. 55 Exponate sind es – auch dank der zahlreichen Leihgeber – geworden. Tobias Ludwig von Volkswagen stellte mit viel Enthusiasmus „seine“ E-Bike-Prototypen unter dem Motto der Micro Mobility vor, die auf große Resonanz stießen und sicher ihre Käufer finden würden. Im Rahmen der Werkskultur ist das einfache Werksrad und seine Funktion beleuchtet worden. Dazu gibt es fünf Porträts von Mitarbeitern, die froh sind, mit einem solchen Rad auf dem Werksgelände zu ihren Einsatzorten zu kommen. Sie, und die Kollegen, die täglich mit dem Rad zur Arbeit pendeln, stellten sich am Abend ebenfalls persönlich vor.


AutoMuseum platziert den ersten Volkswagen-Roboter im Werk Wolfsburg.

22. März 2018. Um den eigenen Anforderungen an die qualitativ hochwertige Fertigung eines Volkswagen gerecht zu werden, entwickelten und bauten die hauseigenen Techniker der Produktplanung ab 1973 die ersten Roboter selbst. Ihre Aufgabe war das punktuelle und elektronische Zusammenschweißen der Golf 1-Karosserien. Von 1975 bis 1978 tat „Robbi Nr. 1“ täglich seine Dienst, bevor er ausgemustert wurde und eine neue Heimat im AutoMuseum fand. 2014 zeigte er sich in Sonderausstellung „40 Jahre Golf“ und demonstrierte wie die Automatisierung in der Produktion zunahm. Nun fand er – als Leihgabe – den Weg zurück in die Produktionshallen von Volkswagen in Wolfsburg und präsentiert sich den zahlreichen Besuchern auf ihren Touren durch das Werk.


AutoMuseum präsentiert sich auf der Techno Classica.

21. bis 25. März 2018. Mit gleich vier Fahrzeugen zeigte die Stiftung AutoMuseum Volkswagen Präsenz bei der Techno Classica in Essen, die erneut Besucherrekorde erlebte. Auf dem Ausstellungsstand von Volkswagen Classic waren die beiden Forschungsfahrzeuge ESVW 1 und IRVW Futura zu sehen, beides wichtige Wegbereiter für Technologien, die heute in Serie gegangen sind. Beim Standnachbarn in Konzern-Halle 7.0, der Autostadt, waren darüberhinaus zwei alternativ getriebene Autos aus der Museumssammlung ausgestellt - ein T2-Bus mit Gasturbinenantrieb (und zusätzlichem Aggregat aus dem Motoren-Kabinett des AutoMuseums) sowie ein Passat B6 mit Erdgasmotor. Zukunftsweisende, der Nachhaltigkeit verpflichtete Technologien gewinnen gerade bei Volkswagen zunehmend an Bedeutung: Gut, wenn entsprechende rollende Zeitzeugnisse aufbewahrt worden sind.


Nordhoff-Käfer vor Nordhoff-Villa.

20. März 2018. Vor 70 Jahren kam der Mann, der den Käfer zum Verkaufsschlager weltweit machte, nach Wolfsburg. 20 Jahre leitete er das Unternehmen Volkswagen, vor 50 Jahren starb er. Aus diesem Anlass fragte Auto Bild-Klassik den Nordhoff-Familien-Käfer beim AutoMuseum Volkswagen für ein Fotoshooting vor der Nordhoff-Villa an. Sie ist seit einigen Jahren im Privatbesitz von Rolf Schnellecke, dem Wolfsburger Ex-Oberbürgermeister, der seine Tore für dies Aktion öffnete. Er stellte freundlicherweise die Villa mit Garten für das Foto-Event zur Verfügung. Bei Tee, Kaffee und Kuchen plauderte er über seine Zeit als „Stadtoberhaupt“ und über den weitest gehenden Originalzustand seines geschichts-trächtigen Hauses. Am Abend, des 6. Februar 2018 stand der Wagen also wieder in der Garage, in der er schon von 1960 bis 1988 Unterschlupf gefunden hatte. Mit dem in Golfblau lackierten Export-Käfer war vor allem Nordhoffs Frau Charlotte unterwegs. Es steht ansonsten im AutoMuseum und avancierte sogar zu einem gesuchten Lego-Modellsatz. Die Story zu Nordhoff und seinem Wirken findet sich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift (04/2018).


Europa im VW Bus T3

15. März 2018. Aller guten Dinge sind drei: Weltenbummler Oliver Lück, seine Hündin Locke und ihr Bus-Klassiker traten nun zum dritten Mal im AutoMuseum Volkswagen auf. Lück nahm seine rund 40 gebannt lauschenden Zuhörer mit auf eine Reise kreuz und quer durch Europa. Die besonderen Eindrücke von Ländern und vor allem ihren Menschen vermittelte der Autor von „Neues vom Nachbarn“ durch aussagekräftige, lebendig wirkende, teils auch humorvolle Fotos. Sie entstanden im Laufe der vergangenen 20 Jahre auf seinen Reisen durch den Kontinent – Lück versteht es, sie kurzweilig zu kommentieren. Sein Fokus liegt auf den außergewöhnlichen Lebensgeschichten der Menschen – egal in welchem Land, ob in der Stadt oder den entlegensten Gegenden der Provinz. Und, verriet der Autor, zu vielen seiner stets liebevoll porträtierten Hauptakteure hat er bis heute Kontakt. Zu Beginn legte er dem Wolfsburger Publikum offen, wie seine Liebe zum VW Bus entstand - und warum er bis heute überzeugter T3-Busfahrer ist.


Mit dem Käfer beim Frauentag.

8. März 2018. Der Internationale Frauentag wird weltweit gefeiert, so auch in der Forschung und Entwicklung von Volkswagen. Einmal jährlich laden die Betriebsrätinnen alle Frauen (auch Männer sind willkommen) aus dem technischen Bereich zu einer Art Tag der offenen Tür ein – dieses Jahr unter dem Motto „Digitalisierung 4.0“. Dazu gab es zwei interessante Vorträge aus der Zukunftsforschung des Unternehmens. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Damen aber auch dem ausgestellten E-Bike von Volkswagen und der digitalen 3D-Brille, auch Virtual Reality Brille genannt. Das AutoMuseum Volkswagen präsentierte sich mit einem Käfer von 1960, um daran zu erinnern, woher Volkswagen kommt und wie sich Mobilität früher – zu Zeiten von „Digitalisierung 1.0“ – anfühlte.


Full House während Bond-Vortrag im AutoMuseum Volkswagen.

9. Februar 2018. Das AutoMuseum Volkswagen und Dr. Siegfried Tesche luden im Rahmen der Sonderausstellung „WOB -007“ zu einem Vortrag über die Bond-Fahrzeuge ein. Ein voller Erfolg: 150 Gäste folgten dem Ruf und lauschten rund eineinhalb Stunden mucksmäuschenstill und sehr gebannt den mit Filmausschnitten und Bildmaterial untermalten Ausführungen des Referenten. Wer sich die Filme einmal sehr genau anschaut, so Tesche, wird feststellen, dass sie stets nach dem gleichen Muster konzipiert sind – mit Verfolgungsjagden in rasanten Automobilen, dabei sich um die eigene Achse drehend und mit schier unglaublichen Loopings. Viele Produkthersteller haben sich Bond für ihre Werbung zu eigen gemacht, manche brachten sogar Sondermodelle heraus. Zu Beginn begrüßte Susanne Wiersch die Gäste und fragte das Publikum nach ihrem Favoriten unter den vierrädrigen Gefährten des Geheimagenten ihrer Majestät. Genannt wurden der Audi 200 – formschön und ein Volkswagen-Konzernprodukt – und, wie sollte es anders sein, der Aston Martin DB 5. Viele Besucher erinnerte der britische Klassiker an ein begehrtes Modellauto aus Kinderzeiten.


Direktor des Dornier-Museums auf Kurzbesuch.

31. Januar 2018. David Dornier, Enkel des Luftfahrtpioniers Claude Dornier und seit Mai 2017 Direktor des Luft- und Raumfahrtmuseums am Friedrichshafener Flughafen, machte einen Kurzbesuch im AutoMuseum Volkswagen – mit vielen Reminiszenzen an eigene Volkswagen-Modelle und voller Interesse an der sachbezogenen und kaum inszenierten Ausgestaltung der großen Wolfsburger Automobilsammlung. Ein Tipp für die Leser dieser Zeilen: Das Dornier-Museum errichtet derzeit ein Parallelgebäude, in dem künftig die legendäre, von Terroristen entführte und von der GSG 9 befreite „Landshut“ zu sehen sein wird.


Erste Vernissage im neuen Jahr: Women with Beetles.

30. Januar 2018. Mit der Vernissage zu „Women with Beetles“ hat das AutoMuseum Volkswagen seine erste neue Ausstellung in diesem Jahr eröffnet. Die nunmehr achte Schau im Rahmen von „MobilArt - Kunst im AutoMuseum Volkswagen“ präsentiert das immer gleiche Bildmotiv von Frauen mit Käfern in verschiedensten Situationen und stets neuen Konstellationen. Die Sammlung aus 700 Amateuraufnahmen aus privaten Alben hat der in der Schweiz lebende chilenische Künstler Enrique Muñoz García unter fotokünstlerischen Aspekten zusammengetragen und thematisch komponiert. Es ist seine erste Schau dieser Art, so dass sich der Künstler über die große Anzahl der geladenen Gäste sehr freute und ihnen für Fragen gern zur Verfügung stand. Nach der Begrüßung und kurzen Einführung in das Werk durch Museumsmitarbeiterin Susanne Wiersch wurden die Bilder vom Publikum genau unter die Lupe genommen. Dabei kamen eigene Erinnerungen mit dem Käfer auf, manch einer hat noch ähnliche Bilder zu Hause schlummern (über deren Weitergabe wir uns sehr freuen würden).


Treser Club im AutoMuseum Volkswagen.

26. Januar 2018. Über 70 Mitglieder des Treser-Clubs kamen freitags für eineinhalb Stunden ins AutoMuseum. Für Walter Treser, legendärer Motorsportchef und Kleinserienhersteller auf VW- und Audi-Basis, war es ein Wiederholungsbesuch: Er kam bereits als Ehrengast zur Eröffnung der großen Polo-Sonderausstellung 2015. Besonders interessiert waren die Fans an den Forschungsmotoren - Treser selbst outete sich als Fachmann vor allem für die VR-Aggregate von Volkswagen.


Happy Birthday, letzter deutscher Käfer.

19. Januar 2018. Exakt 40 Jahre ist es her, seit der allerletzte Käfer aus deutscher Produktion vom Band lief – und dies in Emden, nicht in Wolfsburg, wo bereits vier Jahre zuvor die Fertigung des urigen Krabbeltiers endetet. Über 16 Mio Käfer waren bis 1978 in Deutschland vom Band gelaufen (davon rund 2,4 Mio aus Emden), weltweit hatten über 19 Mio des luftgekühlten Klassikers die Bänder verlassen. Sehr viele der Käfer jener letzten Jahre gingen in die USA. In Emden lief parallel die Fertigung des Rabbit (Golf für die USA) an, dazu gesellten sich Audi 80 und Passat. Der dakotagelb lackierte 1200 L, der am 19. Januar 1978 als letzter das Fertigungsband an der Nordseeküste verließ, ist im AutoMuseum Volkswagen ausgestellt – mit Minimalausstattung, aber im absoluten Neuzustand. (Bild 6: Bildrechte Volkswagen AG)


Neujahrsempfang im AutoMuseum Volkswagen.

16. Januar 2018. Auch in diesem Jahr lud das AutoMuseum Volkswagen seine Förderer und Unterstützer zum traditionellen Neujahrsempfang in die Stiftung AutoMuseum Volkswagen ein. Rund 60 Gäste lauschten den Ausführungen Eberhard Kittlers, Vorstand der Stiftung AutoMuseum Volkswagen, über die zahlreichen Aktivitäten, die im vergangenen Jahr im Museum stattgefunden haben und denen der Rekord von über 23.000 Besuchern zu verdanken ist. Dazu gehörten die großen markenübergreifenden Sonderausstellungen „Cabriolet-Meilensteine“ und „WOB-007“, eine der erfolgreichsten Schauen der letzten Jahre. Aber auch künstlerisch war das Museum wieder sehr aktiv mit z. B. PopArt anlässlich der historischen 24-Stunden-Rennen von Le Mans und mit dem aktuellen Lifestyle-Projekt „Lookbook No3“. Hinzu kamen Abend- und Tagesveranstaltungen in Form von Konzert, Lesung und ein Verkehrserziehungstag für Kinder. Ebenso galt es während des Empfangs, das fertiggestellte Motoren-Kabinett hervorzuheben und zu besichtigen – Ehrengast Dr. Carl Hahn war davon besonders angetan. An diese Erfolge soll 2018 angeknüpft werden, künstlerisch mit einer Fotoausstellung „Women with Beetles“. Thematisch ganz neues Terrain betritt das AutoMuseum mit einer Fahrrad-Ausstellung. Mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Ganz besondere Aufmerksamkeit und der ganz besondere Dank des AutoMuseum Volkswagen ging an Jannie Hübers, die dem Museum Ende vergangenen Jahres die drei in ihrem Besitz befindlichen H2 und H3-Roadster-Eigenbauten übergab. Sie berichtete dem Publikum zu Recht mit Stolz, welche Idee hinter den Wagen stand und wie Volkswagen-Teile dabei zum Einsatz kamen. Zuletzt dankte Eberhard Kittler seinem stets engagierten Team. Beim Small Talk ließen die Gäste den Abend im Hause ausklingen.


Vor 40 Jahren: Golf 1 Diesel erfolgreich bei Rallye Monte Carlo.

9. Januar 2018. Vier Jahrzehnte ist es her, seit ein von Mitarbeitern der Auto Zeitung pilotierter Golf 1 mit 50-PS-Saugdiesel zunächst 1977 während eines 50.000-km-Dauerlaufs auf der Rennstrecke von Miramas in Südfrankreich etliche Weltrekorde aufstellte, um anschließend eine komplette USA-Umrundung auf der Straße abzuspulen. Der Auto Zeitung-Redakteur Gernot Röthig und sein Co-Pilot Gerd Ottenburger setzten dann noch einen drauf und nahmen vom 21. bis 28. Januar 1978 mit genau diesem Wagen (Start-Nummer 125) erfolgreich an der Rallye Monte Carlo teil - mit Platz 83 als Schlussergebnis. Der Einsatz von "Jochi" Kleint in einem ähnlichen, stärkeren und im Zebra-Look gestylten Diesel-Golf (Start-Nummer 49) erregte dank zwischenzeitlichem Platz 13 in der Gesamtwertung noch etwas mehr Aufsehen, eine defekte Zylinderkopfdichtung beendete seine Fahrt jedoch vorzeitig. Das von Auto Zeitung so bravourös bewegte Fahrzeug gehört zur Sammlung des AutoMuseums und ist ab sofort wieder in der Ausstellung zu sehen.